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Einstein, France Gall und die Katzen im Netz

Im Jahr 2002 rief der International Fund for Animal Welfare den 8. August zum Weltkatzentag aus. Und etwas Besseres als das Internet hätte den Katzen ohnehin nicht passieren können.

Dass einem Katzen in den Sinn kommen, wenn von technologischen Innovationen die Rede ist, hat bereits Albert Einstein gezeigt, als er Fortschritte in der Medientechnologie anschaulich zu machen versuchte: „Sehen Sie, drahtgebundene Telegraphie ist etwas wie eine sehr, sehr lange Katze. Sie ziehen in New York am Schweif und hören es in Los Angeles miauen. Verstehen Sie? Und Radio funktioniert genauso: Sie senden ihre Signale von hier aus, und dort empfangen Sie sie. Der einzige Unterschied ist, dass da keine Katze ist.“

Genau das ist es, was die digitale Revolution verändert hat: Die Katze ist wieder da.

Hier beispielsweise ein Fundstück aus dem auf Katzen und Prominente spezialisierten Blog Your Cat Was Delicious: Auf dem Titel einer Fernsehzeitung von 1967 die französische Sängerin France Gall mit Katze (ok, und Maus).

france gall mit katze

Dazu passt ein visionärer Vorgriff auf unser Zeitalter computergestützter Beziehungsanbahnung: Das Lied “Der Computer Nummer 3″ sang France Gall mit 21 beim Deutschen Schlagerwettbewerb.

Drei Nummern weiter. “Computer VI plant Mord“, ein Krimi aus der “Fledermaus”-Groschenheftreihe, der mir in dem facettenreichen Tumblr-Blog Mudwerks untergekommen ist:

Computer VI plant Mord

Eine ansehnliche Sammlung illustrierter “Fledermaus”-Umschläge findet sich im Flickr-Stream von mickythepixel:

micky the pixel - View my most interesting photos on Flickriver

In den USA wird übrigens am 29. Oktober der → National Cat Day gefeiert.

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Schweinderl