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Werbung für Dunkelheit

“Jeder hat schon davon gehört, dass eine Million Affen, die auf eine Million Schreibmaschinen eindreschen, möglicherweise durch Zufall das Gesamtwerk von Shakespeare reproduzieren können. Dank Internet wissen wir jetzt, dass das nicht stimmt.”

– Robert Wilensky

(Gefunden bei Mark’s Scrapbook of Oddities & Treasures)

 

“Seit wann arbeitest du in der Kartoffelchip-Fabrik?” – “Seit Mai 1989, damals war ich 19.” Interviews mit Menschen, die interessante oder ungewöhnliche Berufe haben, unter anderem jemand, der Wasserbetten für Kühe verkauft, jemand, der Kämpfe choreographiert und eine Käsebildhauerin. (Timothy McSweeney’s Internet Tendency)

Buckminster Fullers Dymaxion Car, die 1933

Einer von drei Prototypen von Buckminster Fullers Dymaxion Car, die 1933 gebaut wurden. Das dreirädrige Auto hatte den damals für die USA ungewöhnlich niedrigen Verbrauch von 7,8 Litern auf 100 Kilometer, konnte elf Passagiere transportieren und fuhr eine Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h. (Foto: Wikimedia Commons)

Soll niemand glauben, dass die Vielschreiberei, wir wir sie nun im Netz beobachten, ein Phänomen ist, das erst jetzt in der digitalen Ära zum Vorschein kommt. Einer der exzessivsten Proto-Blogger war der amerikanische Architekt Buckminster Fuller, der sein Leben in einer unglaublichen Ausführlichkeit  dokumentierte: Von 1915 an schrieb er 68 Jahre lang alle 15 Minuten einen Eintrag in ein Journal. Als Fuller am 1. Juli 1983 starb, hinterließ er 80 laufende Meter an Notizbüchern.

→ Buckminster Fuller: All I Know. Ende Januar 1975 hielt Buckminster Fuller eine außergewöhnliche Reihe von Vorträgen über sein Lebenswerk. Sie umfassen insgesamt 42 Stunden und gehen allen wichtigen Erfindungen und Entdeckungen Fullers wie dem Dymaxion-Haus, -Auto und -Bad, dem Wichita House, den geodätischen Kuppeln und den Tensegrity-Strukturen auf den Grund. (Internet Archive)

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Das Smithsonian Cooper-Hewitt Design-Museum, das im ehemaligen Anwesen des Stahl-Tycoons Andrew Carnegie in New York residiert, ist bis 2014 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. In der Zwischenzeit wird auf der Museums-Website jeden Tag ein anderes Objekt aus der Sammlung vorgestellt: → Object of the Day. So war vorgestern beispielsweise zu erfahren, dass das Museum im Januar zum ersten Mal Computercode in seinen Bestand aufgenommen hat (“Wiewohl die Sammlung bereits über Objekte verfügt, die das Ergebnis algorithmischer Prozesse sind, etwa den im 3D-Druck hergestellten Stuhl Solid C2 von Patrick Jouin”) – und zwar den des bemerkenswerten Musik-Erkunders “Planetary”:

 

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In dem Blog The Final Image ist jedes Posting das Letzte: Für Filmliebhaber werden hier die Schlussbilder aus Filmen gesammelt. | Werbung für Dunkelheit: Nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima im März 2011 und der Abschaltung der Atomkraftwerke in Japan wurden Bahnfahrpläne reduziert, Fabriken geschlossen, Leuchtreklamen und Fahrstühle abgeschaltet, um Energie zu sparen. Auf Twitter machten Grafikdesigner Vorschläge für Plakate, die zum weiteren Stromsparen motivieren sollten. (Pink Tentacle) | Vogeleier: Bildtafeln mit handkolorierten Stichen aus dem fünfbändigen Werk “Die Eier der Vögel Deutschlands und der benachbarten Länder in naturgetreuen Abbildungen und Beschreibungen” von Johann Friedrich Naumann (1818) aus dem Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ).

Und: Katzencomics. | Hilfe, wir sind keine Katzen! (2headedsnake) | Batman mit Katzen. (trudymade) | 200 Kanäle und nichts als Katzen. (Casa de Ricardo) | Du bist Katzenminze für ein Mädchen wie mich! (trixietreats)

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Vassilis Lazarides baut eine Flamenco-Gitarre. Edsart Udo De Haes spielt sie. Aus der Reihe The Art of Making – “Alma Flamenca”, eine Dreiminutendokumentation von Spiros Rasidakis und Dimitris Ladopoulos:

 

Sowie: Das Phonoson, ein Stirnlautsprecher für Schwerhörige (1934).

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Schweinderl