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November 19 2013

“Das heutige Thema: die Hippies”

“Immer mehr Angeklagte versuchen, die Neurowissenschaften hinzuzuziehen, um ihre Verantwortung beziehungsweise das Ausmass der Strafe für ein Verbrechen zu mindern.”

– Nina Farahany, Professorin der Rechtswissenschaft und Philosophie, untersucht den Einsatz von Neurowissenschaften vor Gericht. Neurowissenschaftler werden in den USA inzwischen in etwa fünf Prozent der Mordprozesse als Gutachter gehört.

(Gefunden bei NPR)

• Blog des Tages: → Funeral Selfies: Narzissten, die sich auf Beisetzungen selbst fotografieren.

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Mark McEvoy- Das Internet

Mark McEvoy: Das Internet

 

• Die → Pfoten der Wahrnehmung. (themountainlaurel) | Eine → swingende Katzendame. (lalulutres) | 1931: Walt Disney zeigt einer Katze → seine Maus. (historicaltimes) |

• Parkplatzprobleme? Es gibt eine ungewöhnliche → Lösung. | Ein russischer → Zirkusroboter aus dem Jahr 1967 von Anatoly und Oleg Sokol. (cyberneticzoo) | Lucien Aigner: Ein kleiner Junge → mit einer Flasche Milch, um 1939. (art-centric) |

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Residenz in Hollywood

• Entwurf für eine → Residenz in Hollywood von dem aus Österreich gebürtigen Architekten → Rudolph Michael Schindler aus dem Jahr 1954. | Goya Soda:Getränkedosenkunst von Shamus Clisset, er nennt sie “Empties”. Frei übersetzt: Emptitäten. (caesura) | Ein bemerkenswert strukturiertes, bemerkenswert rotes New York von Bernard Buffet → New York VI, 1967. (blushingcheekymonkey) |

• Die Mutter aller Mobiltelefone: das → Dick-Tracy-Armband-WalkieTalkie. (atompunk) | Verwitternde → Monumental-Mosaike zur höheren Ehre der Raumfahrt und der Helden der Arbeiterklasse im modernen Kasachstan. (Esquire Kasachstan) | Die → Grosstadtgemälde des kalifornischen Malers → Jeremy Mann mit ihren wie verregneten, pastosen Unschärfen. (redrabbit7).

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• The topic tonight is – the Hippies: In dieser Ausgabe von William F. Buckley’s TV-Show → “Firing Line” aus dem Jahr 1968 debattieren ein betrunkener → Jack Kerouac, → Ed Sanders von den Fugs und ein komplett ahnungsloser Akademiker, der Soziologe → Lewis Yablonsky, über die Hippie-Bewegung:

• Jack Kerouac, “On The Road”: → Umschlag der Erstausgabe von 1957.

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• Und: Pop!

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November 04 2013

Der NSA-Haiku-Generator

“Wenn ein Löwe sprechen könnte, wir würden ihn nicht verstehen.”

– Ludwig Wittgenstein

(Gefunden bei ratak-monodosico)

 

• Der NSA-Haiku-Generator. Dazu die NSA-Datenbank der terrorismusverdächtigen Begriffe.

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human computers

 

Female computers work at NASA’s Langley Research Center, 1947″.  (historical times) | The term “computer”, in use from the early 17th century (the first known written reference dates from 1613), meant “one who computes”: a person performing mathematical calculations, before electronic computers became commercially available. (Wikipedia) | Die Atombombe als Werkzeug des Ingenieurs: “Die Kraft, die Berge bewegen kann.”  (longstreet) |

• Multiprozessor-Computing, 1924: Washington – Bonus Bureau, Computing Division. Zahlreiche Angestellte ermitteln hier die Höhe der Sonderzahlungen, die jedem Weltkriegs-Veteran zustehen. | Die Tabulatoren, 1920: Eines aus einem Stapel von Glasnegativen, alle beschriftet mit “Tabulating Machine Co.“, Washington. | Die Stempler, 1923: Washington – Stamp Division, Post Office. | Lochkartenstanz-Orchester, 1937: In der Wunderwelt der Sozialversicherungsnummern. (Shorpy)

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Die Space Needle

John Graham & Company: Die Space Needle in Seattle, Entwurf. (myartmuses)

• Gestickte mittelalterliche Buchlöcher. Die Messer der Pergamentmacher verursachten häufig Löcher in mittelalterlichen Büchern; dass die Löcher mit Nähten und Pergament verschlossen wurden, war ebenso gängig.  Äusserst ungewöhnlich sind die Reparaturen in diesem Buch ↑ aus dem 14. Jahrhundert aus dem schwedischen Uppsala: Es sind Stickereien von Nonnen, die das Buch im Jahre 1417 gekauft hatten. Hier mehr dazu. (room42) |

• Unerzählte Geschichten: Das weisse Bakelit-Opernglas. “These bakelite opera glasses were a present from a neighbour, Miss Glew, when I left home to go to university. I think they dated from her own girlhood. To me, leaving a stuffy provincial town, they symbolised the exciting new world of culture and sophistication I hoped to enter”, schreibt Flickr-Userin JudyGr aus London. | Die Brooklyn Bridge aus Buchstaben, von Cameron Moll. (thisiscolossal)

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Life is a catwalk

Dreissigerjahre: Life is a catwalk. (mudwerks) | 

• Herbert Aach: Split Infinity. Die Arbeit des amerikanischen Malers Herbert Ach (1923–1985) ist geprägt von seinem eingehenden Interesse an der Farbenlehre und der Beziehung von Farben zueinander. Von ihm stammt auch eine bemerkenswerte Übersetzung von Goethes Farbenlehre. (picassomio)

• Fumio Kitaoka: Schnee am Flussufer. Kitaoka (1918–2007) war ein prominenter Vertreter des Sōsaku-hanga, einer japanischen Kunstrichtung aus dem frühen 20. Jahrhundert, die sich vor allem in Holzschnitten ausdrückte. (Couleurs) | Menschen, die sich mögen, fotografiert von Gérald Bloncourt. Seine Website und eine Auswahl seiner Bilder hier und hier. (thisisnthappiness, camarademocratica) |

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• Maru, die Katze, derentwegen das Internet erfunden wurde, hat nun einen Freund: Hana.

Sowie: Hana kriegt den Drehwurm | Maru spielt mit Hana | Maru und Hana behaglich im Badezimmer.

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Und: Atompillen! (chloefrancillon)

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September 19 2013

Nein, ich hab mir das nicht ausgedacht II

“When we remember that we are all mad, the mysteries disappear and life stands explained.”

– Mark Twain

(Gefunden bei Felicia Violi auf Flickr)

Inspiriert von Max-Arthur, der berühmten Katze von Helen Arnold, welche erstere in einem Haifischkostüm auf einem Staubsaugroboter hinter einer Gans herfährt, entschloss sich Flickr-User Iain Heath zu einem Tribut: Die Lego Roomba Cat – in voller Fahrt:

 

• Zeichen und Wunder (1): Dummheit gilt nicht als Behinderung. | Japanische Anziehpuppen mit Besitztümern: Ein Herr und eine Dame. (error888) | Ein Steampunk-Nilpferd. (noshit)

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Es gibt sonderbare Spiele, es gibt extrem ungewöhnliche Spiele und es gibt Japan World Cup 3 – ein Pferderennen? Eine Versammlung von Ohmeingottwasistdas? Was immer das sein soll: Danke, Japan!

 

• Zeichen und Wunder (2): Rollstuhlfanfarer? | Existentialistische Randbemerkungen auf öffentlicher Kachelwand: Nach Jahren des Wartens… (thisisnthappiness) | Die köstlichen Kunst-Toasts von Ida Frosk. (visualnews)

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“I Forgot My Phone”: Was es bedeutet, im Zeitalter der Mobilkommunikation mit Freunden rumzuhängen, zeigt diese Minidokumentation von Charlene deGuzman und Regisseur Miles Crawford auf schauderhaft realistische Weise:

 

• Zurück aus der Zukunft: Der Nakagin-Kapselturm in Tokio, errichtet 1972, fotografiert von Noritaka Minami. (ignant) | Das Ventilatorgebäude des niederländischen Velsertunnels. (Wikimedia Commons) | Eine postpsychedelische Wohnschnecke: das Nautilus-Haus von Javier Senosiain in Mexico City, errichtet 2009. (demilked) | The Final Frontier – Raquel Zimmermann und Toni Garrn fotografiert von Steven Klein für die US-Vogue, 2013. (fashnberry)

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Und: The Uberbein. (gh2u)

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September 18 2013

Eine Waffel fällt um

“Die meisten Menschen wären besser dran, wenn sie weniger News zu sich nehmen würden und mehr Ideen.”

– Evan Williams, Twitter-Mitgründer

(Gefunden bei siliconbeat)

 

Eine Waffel fällt um. Der Clip wurde vor etwas über einem Monat bei Youtube eingestellt und seither mehr als 1,2 Millionen mal abgerufen. Es gibt auch bereits eine Reihe von Remixes der fallenden Waffel.

 

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• Ein funktionsfähiges Lego-Mikroskop des Legokünstlers Carl Merriam. (Brick Laboratory, Fresh Photons). Das Mikroskop steht auch auf CUUSOO, eine Art japanischer Kickstarter für Lego-Projekte. Ab 10.000 Unterstützern erhalten Legobastler die Chance, dass ihr Bauwerk ein offizielles Lego-Produkt wird und sie mit 1% am Verkaufspreis beteiligt werden. CUUSOO (sprich KU-soh) ist ein japanisches Wort, das so viel wie “Wunsch” heißt, oder “sich wünschen, dass es etwas gibt.”

lego-mikroskop

 

• Wissen und Glauben: Eine Studentin, vollverschleiert und mit Handschuhen, arbeitet in der biologischen Fakultät der Universität Kairo an einem Mikroskop (1987). | Unter dem Elektronenmikroskop: Wunderbare Aufnahmen aus der Welt des Allerallerkleinsten. (kuriositas) | Das erste in einem lebenden Organismus entdeckte mechanische Zahnrad. (freshphotons) |

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Zeichen und Wunder (I): Unsichtbare Kühe am Mauna Kea. | Erinnerungen an den Sommer: Trade Wind Tours of Hawaii | Orchid Island, Hawaii | Und mitten im Herzen von Waikiki. | Good Morning, Vancouver: Schöne, pyramidenkantige Berge mit Seilbahn von Allan Peters. (designstroy) | Eine Katze im Schnee und weitere eindrucksvolle Schwarzweissaufnahmen des französischen Fotografen Benoit Courti, der lange als Komponist gearbeitet hat, ehe er 2010 mit Portrait- und Kunstaufnahmen anfing. Courti auf Facebook, auf Flickr, auf Tumblr und seine Website. (thisiscolossal)

Zeichen und Wunder (II): Ok, machen wir –

machen wir

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• Weltschöpfung: Ein handgemachter Globus im Büro des Schuldirektors einer Grundschule auf der Insel Likoma im Malawisee nahe der Grenze zu Mosambik. (Everyday Africa). | Die Astrophysiker J. Allen Hynek und Fred Whipple markieren im Oktober 1957 auf einem großen Globus an der Harvard University die Flugbahn des ersten Erdsatelliten Sputnik I. (Like a Fieldmouse) | Das fantastische Stromlinienhochhaus des Daily Planet. (ein-bleistift-und-radiergummi) | Eine Art kosmischer Hummer kneift die Erde: Marco Puccinis Bild cos_mic. (rawz)

Zeichen und Wunder (III): Zeichen, leicht gemacht (Aus dem Flickr-Stream von Michael Newhouse /newhousedesign)

signs made easy

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Und: Eine Arno-Schmidt-Anziehpuppe mit Katze. (Ralf Zeigermann) | Der Schriftsteller Arno Schmidt mit Katzen hier und hier. (yourcatwasdelicious) | Arno Schmidt war der Onkel des Blog-Pioniers und ehemaligen Mitherausgebers des Magazins Wired, Dave Winer. (Scripting News)

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August 28 2013

Werbung für Dunkelheit

“Jeder hat schon davon gehört, dass eine Million Affen, die auf eine Million Schreibmaschinen eindreschen, möglicherweise durch Zufall das Gesamtwerk von Shakespeare reproduzieren können. Dank Internet wissen wir jetzt, dass das nicht stimmt.”

– Robert Wilensky

(Gefunden bei Mark’s Scrapbook of Oddities & Treasures)

 

“Seit wann arbeitest du in der Kartoffelchip-Fabrik?” – “Seit Mai 1989, damals war ich 19.” Interviews mit Menschen, die interessante oder ungewöhnliche Berufe haben, unter anderem jemand, der Wasserbetten für Kühe verkauft, jemand, der Kämpfe choreographiert und eine Käsebildhauerin. (Timothy McSweeney’s Internet Tendency)

Buckminster Fullers Dymaxion Car, die 1933

Einer von drei Prototypen von Buckminster Fullers Dymaxion Car, die 1933 gebaut wurden. Das dreirädrige Auto hatte den damals für die USA ungewöhnlich niedrigen Verbrauch von 7,8 Litern auf 100 Kilometer, konnte elf Passagiere transportieren und fuhr eine Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h. (Foto: Wikimedia Commons)

Soll niemand glauben, dass die Vielschreiberei, wir wir sie nun im Netz beobachten, ein Phänomen ist, das erst jetzt in der digitalen Ära zum Vorschein kommt. Einer der exzessivsten Proto-Blogger war der amerikanische Architekt Buckminster Fuller, der sein Leben in einer unglaublichen Ausführlichkeit  dokumentierte: Von 1915 an schrieb er 68 Jahre lang alle 15 Minuten einen Eintrag in ein Journal. Als Fuller am 1. Juli 1983 starb, hinterließ er 80 laufende Meter an Notizbüchern.

→ Buckminster Fuller: All I Know. Ende Januar 1975 hielt Buckminster Fuller eine außergewöhnliche Reihe von Vorträgen über sein Lebenswerk. Sie umfassen insgesamt 42 Stunden und gehen allen wichtigen Erfindungen und Entdeckungen Fullers wie dem Dymaxion-Haus, -Auto und -Bad, dem Wichita House, den geodätischen Kuppeln und den Tensegrity-Strukturen auf den Grund. (Internet Archive)

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Das Smithsonian Cooper-Hewitt Design-Museum, das im ehemaligen Anwesen des Stahl-Tycoons Andrew Carnegie in New York residiert, ist bis 2014 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. In der Zwischenzeit wird auf der Museums-Website jeden Tag ein anderes Objekt aus der Sammlung vorgestellt: → Object of the Day. So war vorgestern beispielsweise zu erfahren, dass das Museum im Januar zum ersten Mal Computercode in seinen Bestand aufgenommen hat (“Wiewohl die Sammlung bereits über Objekte verfügt, die das Ergebnis algorithmischer Prozesse sind, etwa den im 3D-Druck hergestellten Stuhl Solid C2 von Patrick Jouin”) – und zwar den des bemerkenswerten Musik-Erkunders “Planetary”:

 

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In dem Blog The Final Image ist jedes Posting das Letzte: Für Filmliebhaber werden hier die Schlussbilder aus Filmen gesammelt. | Werbung für Dunkelheit: Nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima im März 2011 und der Abschaltung der Atomkraftwerke in Japan wurden Bahnfahrpläne reduziert, Fabriken geschlossen, Leuchtreklamen und Fahrstühle abgeschaltet, um Energie zu sparen. Auf Twitter machten Grafikdesigner Vorschläge für Plakate, die zum weiteren Stromsparen motivieren sollten. (Pink Tentacle) | Vogeleier: Bildtafeln mit handkolorierten Stichen aus dem fünfbändigen Werk “Die Eier der Vögel Deutschlands und der benachbarten Länder in naturgetreuen Abbildungen und Beschreibungen” von Johann Friedrich Naumann (1818) aus dem Göttinger Digitalisierungszentrum (GDZ).

Und: Katzencomics. | Hilfe, wir sind keine Katzen! (2headedsnake) | Batman mit Katzen. (trudymade) | 200 Kanäle und nichts als Katzen. (Casa de Ricardo) | Du bist Katzenminze für ein Mädchen wie mich! (trixietreats)

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Vassilis Lazarides baut eine Flamenco-Gitarre. Edsart Udo De Haes spielt sie. Aus der Reihe The Art of Making – “Alma Flamenca”, eine Dreiminutendokumentation von Spiros Rasidakis und Dimitris Ladopoulos:

 

Sowie: Das Phonoson, ein Stirnlautsprecher für Schwerhörige (1934).

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August 26 2013

Rettungskleid für Modenotfälle

“Keine Nostalgie ist schmerzlicher als die Nostalgie nach Dingen, die nie existiert haben.”

Darren Bader

(Gefunden bei Contemporary Art Daily)

 

Die eindrucksvollen → 360º-Panoramen von Flugzeugcockpits, mit denen der Fotograf Lyle Jansma begonnen hat, während er ehrenamtlich im Luftfahrtmuseum in Bellingham im US-Bundesstaat Washington tätig war und einem Besucher im Rollstuhl begegnet war, der gerade festgestellt hatte, dass es für ihn keine Möglichkeit gab, sich in das Cockpit einer P-51 Mustang zu setzen. Seither nimmt Jansma immer seine Kamera mit, wenn er ein Luftfahrtmuseum oder eine Flugzeugschau besucht. Die Website wird wöchentlich erweitert.

 

Grashüpferhefter

Ein aufblasbares Schlauchbootkleid für Modenotfälle von Jacqueline Bradley aus dem australischen Canberra. (cleo) | Schmetterlingsmesser-Manschettenknöpfe. Und zwar in beiderlei Hinsicht funktionierende! (foundshit) | Für die frühlingshaften Momente im Büro: ein Grashüpferhefter. (inewidea, etsy)

Video-Ansichten von → New York von einer Flugdrohne aus: Der Filmemacher Nicolas Doldinger pilotiert einen DJI Phantom Quadrokopter durch die Strassenschluchten und über die Parks von Manhattan.

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Nikolay Petrovich Bogdanov-Belsky

Kunst und Katze: Während sich die Kinder auf dem Gemälde des russischen Malers Nikolai Bogdanov-Belski (1868–1945) Ein neues Märchen anhören, hat die Katze es sich auf den Heften bequem gemacht. (halfdry) | Ein Mädchen mit Katze von Hideaki Kawashima. (thisisnthappiness) | “Cool Cat” sollte mal ein Teil seines Animal Alphabet werden, aber Illustrator Brad Renner weiss auch nicht mehr so genau, was aus seiner Jazzkatze geworden ist. Jedenfalls: “It has been a wonderful summer so far.” (bradfordrenner)

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Leseempfehlungen:Object of Interest: Rube Goldberg Machines” von Steven Beschloss. Wem das Konzept der Rube-Goldberg-Maschine noch fremd sein sollte, der findet hier eine kleine Einführung in das Thema, hier das Video einer schönen handgezeichneten Rube-Goldberg-Maschine von Leolyxxx & Finsta und hier, was die Wikipedia über den amerikanischen Cartoonisten Reuben Lucius Goldberg vulgo Rube Goldberg weiss. (Aus den Blogs des New Yorker) | “Replica of Paris in China Becomes Ghost Town” von Dmitry, mit Fotos von Aly Song. Ein Fotoessay über einen 2007 eröffneten Nachbau der französischen Hauptstadt in der eigens hochgezogenen chinesischen Stadt Tianducheng in der Nähe von Hángzhōu. (Design You Trust) | Und: The Atlantic geht verschiedenen Theorien zur Entstehung des Worts “Dongle” nach.

Sowie: Das 1927 von Milton Fairchild erfundene bettdeckenlose Elektrobett. (Shorpy)

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August 08 2013

Das womöglich älteste Katzenvideo der Welt

Dieser Film von 1894 ist eine der frühesten kinematographischen Aufnahmen, die in Thomas Edisons Filmstudio Black Maria entstanden sind. Der Produzent William Kennedy Dickson sah sich veranlasst, der Welt zwei boxende Katzen vorzuführen. Mehr als ein Jahrhundert vor YouTube beherrschten Katzen bereits die bewegten Bilder.

Ob es sich dabei um den ersten Katzen-Clip der Welt handelt, ist nicht ganz klar. 1872 wettete der kalifornische Eisenbahnbaron und Rennpferdebesitzer Leland Stanford (er begründete die Stanford University) mit einem skeptischen Freund, ob ein galoppierendes Pferd immer mindestens einen Huf am Boden oder ob es, wovon Stanford überzeugt war, kurzzeitig alle vier Hufe in der Luft hat.

Zur Klärung beauftragte Stanford den Photographen Eadweard Muybridge aus San Francisco, der mehrere der neuartigen photographischen Apparate in einer Reihe aufstellte und nacheinander auslöste, während ein Pferd vorbeigaloppierte (Stanford gewann die Wette). Die dabei entstandenen Bewegungsstudien gelten als Vorläufer des Films. Auf einer dieser Reihenaufnahmen von 1887 ist eine Katze zu sehen:

Nein, ich hab mir das nicht ausgedacht

Eine Katze in einem Haifischkostüm verfolgt auf einem Staubsaugroboter eine Gans:

Es ist der perfekte Ausdruck des Zeitgefühls, das unsere digitale Ära prägt – ein Inbild des Absurden.

Albert Camus, der am 7. November 100 Jahre alt geworden sein würde, hätte seine Freude mit dem Internet gehabt: „Das Absurde kann jeden beliebigen Menschen an jeder beliebigen Strassenecke anspringen“ (Hier beispielsweise an einem Imbiss). Das können auch Katzen und tun es auf ihre unnachahmlich leichte Weise. Camus, hier mit Katze, spricht dabei von der “zärtlichen Gleichgültigkeit der Welt”:

albert camus mit katze

 

Die existentialistische Grundstimmung von der Katze an sich ausgedrückt, genauer gesagt von dem planetar bekannten schwarzen Kater Henri:

 

Dank für den Haifischkatzentip an Olivia Furtwängler!

Einstein, France Gall und die Katzen im Netz

Im Jahr 2002 rief der International Fund for Animal Welfare den 8. August zum Weltkatzentag aus. Und etwas Besseres als das Internet hätte den Katzen ohnehin nicht passieren können.

Dass einem Katzen in den Sinn kommen, wenn von technologischen Innovationen die Rede ist, hat bereits Albert Einstein gezeigt, als er Fortschritte in der Medientechnologie anschaulich zu machen versuchte: „Sehen Sie, drahtgebundene Telegraphie ist etwas wie eine sehr, sehr lange Katze. Sie ziehen in New York am Schweif und hören es in Los Angeles miauen. Verstehen Sie? Und Radio funktioniert genauso: Sie senden ihre Signale von hier aus, und dort empfangen Sie sie. Der einzige Unterschied ist, dass da keine Katze ist.“

Genau das ist es, was die digitale Revolution verändert hat: Die Katze ist wieder da.

Hier beispielsweise ein Fundstück aus dem auf Katzen und Prominente spezialisierten Blog Your Cat Was Delicious: Auf dem Titel einer Fernsehzeitung von 1967 die französische Sängerin France Gall mit Katze (ok, und Maus).

france gall mit katze

Dazu passt ein visionärer Vorgriff auf unser Zeitalter computergestützter Beziehungsanbahnung: Das Lied “Der Computer Nummer 3″ sang France Gall mit 21 beim Deutschen Schlagerwettbewerb.

Drei Nummern weiter. “Computer VI plant Mord“, ein Krimi aus der “Fledermaus”-Groschenheftreihe, der mir in dem facettenreichen Tumblr-Blog Mudwerks untergekommen ist:

Computer VI plant Mord

Eine ansehnliche Sammlung illustrierter “Fledermaus”-Umschläge findet sich im Flickr-Stream von mickythepixel:

micky the pixel - View my most interesting photos on Flickriver

In den USA wird übrigens am 29. Oktober der → National Cat Day gefeiert.

August 06 2013

Roger Nimier mit Katze




Die Wikipedia über den französischen Romancier Roger Nimier (1925–1962).

(Gefunden bei yourcatwasdelicious.tumblr.com)

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August 04 2013

Dennis Weaver mit Katze




Die Wikipedia über den amerikanischen Schauspieler William Dennis Weaver (1924–2006). | ”Gunsmoke” Star Dennis Weaver in einem Interview.

(Gefunden bei yourcatwasdelicious.tumblr.com)

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August 02 2013

John Tavener mit Katze




Die Wikipedia über den englischen Komponisten John Tavener.

John Tavener: “The Protectin Veil” for cello and orchestra.

(Gefunden bei yourcatwasdelicious.tumblr.com)

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July 30 2013

Emilia Clarke mit Katze





Die Wikipedia über die britische Schauspielerin Emilia Clarke.

(Gefunden bei yourcatwasdelicious.tumblr.com)

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July 29 2013

Spurensuche








(Gefunden bei miezmiez.blogspot.de)

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July 27 2013

Kate Upton mit Katze




(Gefunden bei yourcatwasdelicious.tumblr.com)

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July 25 2013

Mal sehen




(Gefunden bei miezmiez.blogspot.de)

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Mijanou Bardot mit Katze




(Gefunden bei yourcatwasdelicious.tumblr.com)

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July 23 2013

Licht und Schatten




(Gefunden bei happytails.tw)

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July 12 2013

Princess Chelsea mit Katze




Die Wikipedia über die neuseeländische Electropop-Sängerin Chelsea Nikkel, besser bekannt als Princess Chelsea.

(Gefunden bei yourcatwasdelicious.tumblr.com)

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July 04 2013

Die Pfoten der Wahrnehmung





(Gefunden bei catmoji.com)

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